Ein Plastikstorch auf dem Dach soll verhindern, dass die Störche ein Nest auf dem Dach bauen.
Storz fordert Unterstützung für betroffene Bürgerinnen und Bürger
Der Weißstorch ist zurück – und das ist grundsätzlich eine erfreuliche Entwicklung. Doch wo sich Natur erholt, geraten Menschen zunehmend unter Druck: In mehreren Gemeinden des Landkreises Konstanz klagen Anwohnerinnen und Anwohner über massive Probleme durch die wachsende Storchenpopulation. Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz fordert deshalb ein landesweites Managementkonzept – zum Schutz der Tiere und der Lebensqualität der Menschen.
Für den Abgeordneten ist klar: „Die Rückkehr der Störche ist ein Erfolg des Artenschutzes – aber dieser Erfolg braucht Regeln. Es kann nicht sein, dass Menschen auf ihre eigenen Dächer steigen müssen, um sich zu schützen, weil es keine Zuständigkeiten, keine Hilfen und keine Strategie gibt.“
Nach einem Hilferuf aus Beuren an der Aach hat sich Storz persönlich vor Ort ein Bild gemacht. Familie Roser kämpft dort seit Wochen gegen den hartnäckigen Versuch eines Storches, ein Nest auf dem Hausdach zu errichten – trotz mehrfacher Einsätze von Feuerwehr, Schornsteinfeger und Handwerkern. Die PV-Anlage ist verschmutzt, Balkone kaum nutzbar, Äste landen regelmäßig auf dem Dach. „Der finanzielle und mentale Aufwand ist enorm – und die Betroffenen stehen damit bisher völlig allein da“, erklärt Storz.
In einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung hatte Storz bereits auf ähnliche Situationen in Gemeinden wie Böhringen, Hohenfels und Stockach hingewiesen. Seine Forderung: Das Land muss aktiv werden – mit klaren Vorgaben für die Kommunen, einer besseren Unterstützung für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie einem finanziellen Ausgleich bei entstandenen Schäden.
„Die Landesregierung darf nicht erst reagieren, wenn die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger unerträglich geworden ist“, so Storz. Der Schutz der Natur müsse mit Augenmaß und Verantwortung für alle Beteiligten erfolgen. „Wir brauchen ein Weißstorch-Management, das für Ausgleich sorgt – nicht nur ökologisch, sondern auch sozial.“
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