Impfzentrum mindestens bis zum Jahresende betreiben

Veröffentlicht am 01.07.2021 in Landespolitik

Bild: Johaen@pixabay

„Erstmals haben alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Konstanz eine realistische Chance, vor Ort einen Impftermin zu erhalten. Der überflüssige Impftourismus quer durch Baden-Württemberg steht vor seinem Ende,“ sagt der Singener Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz (SPD) Doch damit dies so bleiben könne, müsse das Kreisimpfzentrum auf jeden Fall bis zum Jahresende in Betrieb bleiben, forderte Storz von der Landesregierung.
Nach den bisherigen Überlegungen des Landes solle das Impfzentrum bereits am 15.  August schließen. Nach einer Presseinformation des Sozialministeriums bleiben die Impfzentren mindestens  bis Ende September in Betrieb.

Ab diesem Termin sollen nur noch die niedergelassenen Ärzte, so die Landeskonzeption – die Impfungen vornehmen. Dies bedeute, dass Impfwillige Sorgen haben, ob sie die notwendige Zweit-Impfung ebenfalls im Impfzentrum erhalten werden oder sich mühsam eine Arztpraxis suchen müssen.


„Die niedergelassenen Ärzte im Kreis leisten einen wichtigen Beitrag bei der Impfung gegen Corona. Doch der Preis ist hoch. Viele Praxen klagen über eine stark eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit.“ In der Urlaubszeit drohe sich dies zu verschärfen. Deswegen sei ein funktionierendes Kreisimpfzentrum bis auf weiteres unersetzlich, erklärte Storz gegenüber dem Sozialministerium.

Dieses müsse den Landkreisen so schnell wie möglich Planungssicherheit geben. „Nach 16 Monaten Pandemie sind Hängepartien und wöchentlich wechselnde Entscheidungen unzumutbar,“ sagte Storz an die Adresse von Sozialminister Manne Lucha (Grüne).

 

 

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