„Alle Reformen waren notwendig“

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GEW-Vorsitzende Doro Moritz (Mitte) diskutiert über Bildungspolitik

GEW-Vorsitzende Doro Moritz diskutiert über Bildungspolitik

Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft brachte ein Lob mit. Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz hatte die Lehrerin zu einer bildungspolitischen Diskussion nach Stockach eingeladen. Passend zum Thema wollt er wissen: „Welche Note würden Sie geben?“

Insbesondere die Einführung der Gemeinschaftsschulen lobte Moritz: „Es ist pädagogisch falsch, die Kinder nach Klasse 4 zu trennen. Schulen müssen sich daran orientieren, was die Kinder können und die Eigenverantwortlichkeit der Schüler stärken. Gemeinschaftsschulen setzen hier mit den richtigen pädagogischen Konzepten an.“ Die Gewerkschaftsvorsitzende macht aber auch Kritik deutlich: „Die Ankündigung am Anfang der Legislaturperiode, Lehrerstellen streichen zu wollen, war ein katastrophales Signal an die Lehrkräfte. Es ist ein Erfolg der GEW, dass Kultusminister Andreas Stoch einlenkte und den Stellenabbau gestoppt hat.“

Eine Note gab Moritz der Landesregierung nicht. Stattdessen ging sie ­ ganz im Sinne der Gemeinschaftsschule ­ detailliert auf die Stärken und Schwächen der Reformen ein. „Alle Reformen waren notwendig und richtig“, bilanzierte Moritz. Sie gab dem Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz aber auch Hausaufgaben mit: „Die Reformen müssen weiter gehen. Dabei bedarf es weiterer Ressourcen. Die Gemeinschaftsschulen müssen weiter ausgebaut werden und eine Option auf eine Oberstufe bekommen.“ „Wir werden die Reformen weiter verstetigen“, verspricht Storz, „Probleme müssen wir gezielt angehen, wir sind aber auf einem guten Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Baden-Württemberg.“ Storz fordert vom Kultusministerium, freie Lehrerstellen früher auszuschreiben, damit Junglehrerinnen und –lehrer nicht in die Schweiz abwandern.

Auch von Seiten der Zuhörer gab es viel Unterstützung für die Politik der Regierung. Insbesondere der Wiedereinstieg in die Finanzierung der Schulsozialarbeit habe viel für alle Schularten bewirkt. Im Bereich der Lehrerbesoldung wird noch Verbesserungspotenzial gesehen. Die unterschiedliche Bezahlung von Grund-, Haupt-, Realschul- und Gymnasiallehrern sei gerade in Gemeinschaftsschulen ein Problem, wenn Lehrer mit unterschiedlicher Bezahlung an einer Schule die gleiche Arbeit ausüben.

Die Kritik an den neuen Bildungsplänen verurteilte Moritz scharf. Dass die sexuelle Vielfalt altersgerecht in den Schulen thematisiert werden soll, begrüße die GEW. „Die Demos gegen den Bildungsplan sind der Beweis, dass eine sachliche Befassung mit dem Thema sexuelle Vielfalt in den Schulen nötig ist“, so Moritz.

 

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